Herzlich Willkommen bei der Evangelischen Kirchengemeinde Kerken


Notfallseelsorge

Felicitas Rose absolviert Ausbildung zur Notfallseelsorgerin

Am 28.10.2016 fand in der evangelischen Kirche in Spellen (Wesel/Voerde) ein festlicher ökumenischer Gottesdienst statt. Im Rahmen dieses Gottesdienstes bekamen 19 ehrenamtliche Notfallseelsorger ihre Beauftragung (Ernennung). Es handelte sich um Christen aus katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden.

16 der neuen ehrenamtlichen Notfallseelsorger kommen aus dem Kreis Wesel (die schon seit 3 Jahren mit ehrenamtlichen Notfallseelsorgern arbeiten). 3 der neuen Notfallseelsorger kommen aus dem Kreis Kleve (wo ehrenamtliche Notfallseelsorger erstmalig ab 2016 eingesetzt werden sollen).
Aus unserer Gemeinde erhielt unsere Kirchenmeisterin Felicitas Rose ihre Beauftragung aus den Händen unseres Superintendenten Hans-Joachim Wefers.
Wir nehmen das zum Anlass, ein kurzes Interview mit Felicitas Rose zu diesem Thema zu führen.

Frage GB: Liebe Felicitas, erst einmal herzliche Glückwünsche zu deiner Beauftragung als ehrenamtlicher Notfallseelsorger.
Was gehört zu den Aufgaben eines Notfallseelsorgers?

Antwort F. Rose: Vielen Dank. Notfallseelsorger werden von der Polizei oder der Feuerwehr, bei schweren Unfällen oder plötzlichen Todesfällen, hinzugezogen.
Notfallseelsorger kümmern sich um Menschen, denen plötzliche Ereignisse, wie schreckliche Unfälle oder andere Geschehnisse schwer auf „der Seele liegen“.

Frage GB: Was hat dich dazu bewegt Notfallseelsorgerin zu werden?

Antwort F. Rose: Als ausgebildete Krankenschwester hatte ich schon immer den Wunsch Menschen zu helfen. Da mir dabei auch der direkte Kontakt mit meinen Mitmenschen sehr wichtig ist, kam die Arbeit als Telefonseelsorger für mich eher nicht in Frage. Da die Ausbildung als ehrenamtliche Notfallseelsorger erst seit kurzem angeboten wird, dachte ich mir „Felicitas melde dich da an“. Das ist die Art wie ich mich um meine Mitmenschen kümmern möchte.

Frage GB: Hast du keine Angst, dass dich Zweifel befallen, ob die Notfallseelsorge wirklich die richtige Aufgabe für dich ist ?

Antwort F. Rose: Nein, da habe ich absolutes Gottvertrauen. Auch wenn es nie sicher ist was auf mich zukommt, weiß ich das Gott mir die nötige Kraft gibt und mich bei meinen Aufgaben begleitet. Ich habe auch viel Unterstützung in meiner „Lerngruppe“. Die gemeinsame Ausbildung hat uns gelehrt, dass man sich untereinander braucht und dass man sich aufeinander hundertprozentig verlassen kann.

Frage GB: „Ausbildung“ ist ein gutes Stichwort. Wie sieht denn so eine Ausbildung als ehrenamtlicher Notfallseelsorger aus?

Antwort F. Rose: Die Ausbildung dauert ein Jahr. Der planmäßige Unterricht findet jeweils an einem Samstag pro Monat statt. Außerplanmäßig kommen noch bis zu drei Abende an einem Freitag dazu und freiwillige Gruppenarbeit in den jeweiligen Lerngruppen. Der Unterricht besteht aus Vorträgen, Seminaren oder auch Rollenspielen. Als praktische Übungen dienen gestellte Notsituationen in Zusammenarbeit mit der Polizei oder der Feuerwehr.
Die Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr war nicht nur sehr hilfreich, sondern man hatte die Möglichkeit mit tollen Menschen zusammen zu arbeiten und von denen zu lernen. Am Ende der Ausbildung gab es ein Einzel- und ein Lerngruppenabschlussgespräch, das so genannte Kolloquium.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr froh bin diese Ausbildung gemacht zu haben.
Ich denke, dass mir diese Ausbildung persönlich viel gebracht hat. Und das nicht nur für meine Entwicklung sondern auch für meine Seele.

Liebe Felicitas, wir wünschen dir im Namen unserer Gemeinde viel Zuversicht und den Beistand Gottes für deine zukünftigen Aufgaben.

Vielen Dank für dieses Gespräch und vielen Dank, dass es Menschen wie dich in unserer Mitte gibt.

C. Schäfer

 

 
Bibelquiz-Gewinner Gemeindefest

 

 

SMS und WhatsApp sind in der modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Mit Hilfe kleiner Smilies, Figuren und Zeichen – sogenannter Emoticons – können darin Gefühle, Gedanken und Stimmungen dargestellt werden. Ja, man kann damit sogar ganze Geschichten erzählen. An unserem Gemeindefest haben wir versucht, Bibelgeschichten durch Emoticons dargestellt, die es zu erraten galt. Viele Gemeindefestbesucher haben sich bei diesem Bibelquiz beteiligt und nun standen die Sieger fest:

1. 1. Platz  Annika Theis

2. 2. Platz  Günter Nebelung

3. 3. Platz  Lukas Valentin

Herzlichen Glückwunsch unseren Siegern und viel Freude beim Einlösen der gewonnenen Werbering-Gutscheine!

 

 
Gemeindefreizeit 2016

Unsere Gemeindefreizeit in Westkapelle

 

 

Auch dieses Jahr fand unsere Gemeindefreizeit wieder in Westkapelle statt.

Gleich nach dem Erntedankgottesdienst am 02.10.2016 ging es in Fahrgemeinschaften los an die holländische Nordsee. Schön, dass auch Menschen aus unserer katholischen Geschwistergemeinde dabei gewesen sind.

Nach unserer Ankunft gingen wir erst einmal am Strand spazieren oder auch eine holländische Pommes essen.

An unsere Fee (Felicitas Rose) sei ein besonderer Dank ausgesprochen. Jeden Morgen hat sie uns angeboten, mit leichter Gymnastik (08.00 Uhr bis 08.15 Uhr) oder einer Andacht (08.15 Uhr bis 08.30 Uhr) in den Tag zu starten. Einen Zettel mit einem schönen Spruch gab es täglich auch noch dazu.

Morgens, mittags und abends haben wir uns mit gemeinsamen Mahlzeiten verwöhnen lassen. Einmal eine Woche lang sich bekochen und bewirten lassen – das ist sehr entspannend gewesen, zumal die Seeluft doch sehr hungrig machte.

Wir unternahmen wunderbare Ausflüge oder Spaziergänge – auf einen holländischen Markt nach Domburg, in das hübsche Städtchen Verre, wo der ein oder andere doch ein „Schnäppchen“ gemacht hat - oder zum Sturmflutwehr Nelte Jans. Dort konnte man sehr viel unternehmen, unter anderem Seelöwen beobachten.

Oder wir sind „zu Hause“ geblieben, schauten Filme z.B. oder lauschten einem spannenden Bericht von Frau Goltz über Nepal und das ehemalige Erdbeben.

Die Abende haben wir mit Canasta, Knack und guten Gesprächen zugebracht. Ein Wodka hat auch einmal dazugehört.

Auch nächstes Jahr wollen wir uns wieder zusammen erholen und eine schöne Zeit miteinander verbringen, voraussichtlich Ende September 2017. Die genaue Zeit stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest, wird aber alsbald bekanntgegeben. Schön, wenn auch Sie dabei sind!

Franziska Helfenbein

 

 
Erntedank 2016

Einen Korb voller Dank

stelle ich an den Altar:

Kartoffeln für die Erde, die hervorbringt,

was wir zum Leben brauchen.

Kastanien für die Kinderaugen

in denen ein Morgen aufleuchtet.

Erdbeermarmelade für die Liebe,

die selbst bittere Tage versüßt.

Äpfel für den Duft des Himmels,

der unverhofft meine Zeit durchstreift.

Astern für die lebendigen Farben,

in denen mit Gottes Liebe begegnet.

Tina Willms

 
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